Fahrschule Grünberg
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Die MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung)

Um die MPU bestehen zu können, braucht es gute Vorbereitung und eine kompetente Beratung. Die MPU ist keine Strafmaßnahme wie viele Betroffene vielleicht denken, sondern eine Vorsichtsmaßnahme der Fahrerlaubnisbehörde. Es wird geprüft, ob vom Betroffenen immer noch eine Gefahr für sich und andere Verkehrsteilnehmer ausgeht oder ob er seine Einstellung und Verhaltensweise dahin gehend geändert hat, dass er kein riskantes Verhalten mehr im Straßenverkehr zeigen wird. Erst wenn man als Betroffener dieses verstanden hat, kann es zu Verhaltens- und Einstellungsänderungen kommen, die er oder sie in der MPU glaubhaft darlegen muss.

Im Volksmund wird die MPU oft mit dem herabsetzenden Begriff "Idiotentest" betitelt - Natürlich zu unrecht, denn alle Menschen machen Fehler, was uns noch lange nicht zu "Idioten" macht. Wichtig ist, dass wir aus den Fehlern lernen.

Eine MPU kann angeordnet werden, aufgrund von Auffälligkeiten unter Einfluss von Alkohol oder Drogen, bei zu vielen Punkten im Fahreignungsregister [FAER] oder auch bei Straftaten, die auf einen unkontrollierten Umgang mit den eigenen Aggressionen schließen lassen.

Die MPU besteht aus vier Teilbereichen, einem Fragebogen, mehreren Reaktions- und Wahrnehmungstests, einer medizinischen Untersuchung und einem psychologischem Gespräch

Ein gutes Gespräch mit dem Psychologen ist für das Bestehen der MPU von großer Wichtigkeit. Dieses Gespräch ist der Teil, der MPU, an dem die meisten scheitern. Es geht hierbei um die Vergangenheit des Betroffenen. Was hat ihn/sie dazu bewegt gegen die Verkehrsregel zu verstoßen? Aber auch um die Gegenwart, also welche Veränderungen im Leben durchgeführt worden und um die Zukunft, also die zukünftige Verkehrsteilnahme und der Umgang mit Rückfallgefahren, in alte Verhaltensweisen. Diese Fragen im Voraus mit einem MPU Berater zu besprechen ist sehr wichtig. Wir helfen Ihnen gerne dabei und bereiten Sie bestmöglich auf die MPU vor.

 

Ablauf der MPU-Beratung:

1. Zu Beginn steht ein kostenloses Erstgespräch. Hierbei sollten Sie uns so viele Informationen über Ihren Fall geben, wie möglich. Es wäre sehr gut, wenn Sie bereits Ihre Führerschein-Akten [Auszüge aus dem Fahrerlaubnis-Register, Briefe der Führerschein-Stelle, usw.] mitbringen könnten. Wenn nicht, ist auch nicht schlimm. Dann werden wir diese Unterlagen im Laufe der Beratung von der Fahrerlaubnisbehörde besorgen. In diesem Erstgespräch geht es darum, abzuklären, warum Sie die MPU machen müssen. Welche notwendigen Schritte noch zu gehen sind [z.B. medizinische Nachweise für Drogen- oder Alkohol-Abstinenz, Erste-Hilfe-Kurs,…] und wie hoch ungefähr der Arbeitsaufwand sein wird und damit das Honorar.

2. Haben Sie sich für eine Beratung entschieden, bekommen Sie von unsdie ersten Lernunterlagen, in denen es um die grundlegende Information der MPU geht. Hiermit können Sie sich auf den kommenden Prozess der Beratung vorbereiten.

3. Danach arbeitet unser Berater mit Ihnen einen Fragebogen durch, in dem alle Fragen der zukünftigen MPU enthalten sind. Voll ausgefüllt schicket er Ihnen diesen MPU Fragebogen dann per Post zu.

4. Wenn Ihre MPU kurz bevor steht, führt der Berater mit Ihnen eine MPU-Simulation durch. Dabei testet er nochmals, ob Sie alles was Sie bislang erarbeitet haben auch flüssig wiedergeben können. Er gibt Ihnen hierbei nochmals abschließende Tipps und teilt Ihnen mit, was gut war und woran Sie noch etwas verbessern können.

5. So vorbereitet entlässt er Sie dann in die MPU, welche in der Regel positiv ausgeht, da seine Vorbereitung sehr gründlich ist und er im regelmäßigen Austausch mit MPU-Prüfern steht, um rechtzeitig über neue Entwicklungen und Veränderungen der Prüfungsordnung der MPU informiert zu werden.

 

MPU wegen Alkoholproblemen

Wenn Sie wegen Alkoholauffälligkeiten in die Medizinisch-Psychologische-Untersuchung müssen, gilt es zuerst abzuklären, wie groß Ihr Alkoholproblem [1. Alkoholabhängigkeit, 2. starker Alkoholmissbrauch oder 3. unkontrollierter Alkoholkonsum] ist. Je nach Schweregrad verlangen die MPU-Prüfer 12 Monate oder 6 Monate Abstinenz oder den erlernten kontrollierten Umgang mit Alkohol.

 

MPU wegen Drogenproblemen

Bei einer MPU, wegen Drogen-Auffälligkeiten, gibt es ähnlich, wie bei Alkohol, eine Einteilung in drei Schweregrade, der Drogen-Problematik. Das hängt auch mit der Art der Drogen zusammen, welche konsumiert wurden. Cannabis gilt als leichte Droge, Amphetamine, Kokain und die meisten anderen Drogen, als schwere Droge und schließlich Heroin oder andere Opiate als sehr schwere Droge. Je nach Schweregrad verlangen die MPU-Prüfer 12 Monate oder 6 Monate Abstinenz. 

MPU wegen Verkehrsdelikten

Bei einer MPU wegen Verkehrsdelikten, müssen die persönlichen Hintergründe und Ursachen erkannt werden, die zu den Auffälligkeiten geführt hatten. Hierbei kann es um einen unkontrollierten Umgang mit Gefühlen, wie Wut, Trauer, Sorgen usw. und deren Übertragung aufs Fahrverhalten gehen oder den Umgang mit Zeitdruck, Berufs- oder Privat-Stress, Ablenkungsfaktoren usw.  

MPU wegen Strafdelikten

Bei einer MPU wegen Strafdelikten spielen vor allem solche Straftaten eine Rolle, die auf ein erhöhtes und unkontrolliertes Aggressionsverhalten schließen lassen. Das sind Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung usw. Der Hintergrund ist der, dass im Verkehr häufig Konfliktsituationen mit anderen Verkehrsteilnehmern auftreten und dass es wichtig ist, angemessen mit solchen Situationen umzugehen. Neigt ein Fahrer zu unkontrolliertem Aggressionsverhalten, kann das enorme Risiken für die Sicherheit im Verkehr bedeuten. Darum geht es in einer MPU wegen Straftaten in der Regel um den Umgang mit Konflikten und den eigenen Aggressionen, aber auch um die Einstellung zu gesellschaftlichen Normen.

Bei Fragen rund um das Thema MPU wenden Sie sich vertrauensvoll an Herrn Inal Tamzok.

http://www.tamzok.de

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